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Was es bedeutet

Heißt: von Kneipe zu Kneipe ziehen, immer nur kurz reinschneien, ein Bier oder ’nen Kurzen zischen, bisschen schnacken und weiter. Macht kaum wer solo, eher im Rudel, weil man sich gegenseitig anfeuert und am Ende auch heimlotst. Klassiker bei Geburtstagen oder Junggesellenabschieden. Und irgendwo hängt garantiert noch ein Snack an der Theke.

Verwendungsbeispiele

"Heute Kneipentour mit Plan: In jeder Bude nur ein Getränk. Nach Kneipe zwei brüllt Kev nur noch eine letzte und bestellt direkt ’ne Runde Kurze."
"Zum dreißigsten von Marie ist eine Kneipentour durch das Schanzenviertel geplant, jede Bar bekommt einen Drink, jeder Spieler bekommt einen Spitznamen, und der erste Wasserbecher wird gegen zwei Uhr ausgegeben."
"Die Junggesellinnen sind auf Kneipentour zwischen Bahnhof und Altstadt, sieben Stationen, sieben Pflichtshots, und die Braut trägt einen Schleier aus Lametta, den der Wind seit der dritten Bar zerstreut hat."
"Wir wollten nur auf eine kleine Kneipentour und plötzlich diskutiert Timo um halb drei mit dem Dönermann über wahre Liebe und scharfe Soße."
"Erst zwei, drei Läden abklappern, dann sehen wir weiter. Klassische Kneipentour halt, mit großem Plan und komplett planloser Landung."
Tonfall
Witzig Ausgelassen Jugendlich

Woher es kommt

Das Wort ist ziemlich transparent gebaut: Kneipe plus Tour. Kneipe steht schon lange für die eher rustikale Bar oder das Wirtshaus, Tour bringt die Idee vom Weiterziehen mit rein. Kneipentour ist also kein Geheimcode, sondern genau das, wonach es klingt: eine Runde mit mehreren Kneipen hintereinander.

Andere Arten, es zu sagen

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