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Was es bedeutet

Eine Zechtour ist die Trinkrunde mit Plan und leichtem Totalschaden im Drehbuch. Man zieht von Kneipe zu Kneipe, kippt nicht nur ein Feierabendbier, sondern sammelt absichtlich Pegel, bis einer zu laut singt und ein anderer den Dönerladen für ein Sterne-Restaurant hält. Typisch bei Geburtstagen, JGAs oder sonstigen Nächten, die morgens aussehen wie ein schlecht sortierter Beweisordner.

Verwendungsbeispiele

"Gestern Zechtour, erst Stammkneipe, dann Kiosk-Bier, danach noch ’ne Bar. Morgens wach ich auf, Döner in der Hand und keine Ahnung vom Heimweg."
"Zu seinem Dreißigsten zogen wir auf eine Zechtour durch die halbe Altstadt."
"Nach der Zechtour wusste am Morgen keiner mehr, wie er heimgekommen war."
"Freitag machen wir keine Kulturtour, wir machen 'ne ordentliche Zechtour durch die Südstadt."
"Die Zechtour ist komplett eskaliert, um zwei standen wir am Büdchen und haben diskutiert, ob der Mond uns provoziert."
Tonfall
Witzig Ausgelassen
Wo man es sagt

Woher es kommt

Das Wort setzt sich sauber aus zechen und Tour zusammen. Zechen heißt schon lange kräftig Alkohol trinken, oft gesellig und nicht gerade zurückhaltend. Daraus wird die Zechtour, also die Runde durch mehrere Läden mit klarem Trinkfokus. Kein feiner Ausgehbegriff, eher rustikaler Kneipenwortschatz mit Ansage.

Andere Arten, es zu sagen

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