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Was es bedeutet

Fötzel isch es derbs Schwiizerdütsch-Schimpfwort für en unangnehme Typ, en Lump oder e Nervensäg. Je nach Ton chas neckisch si wie e frechi Mahnig, oder richtig beleidigend. Ursprünglich heisst es au e Lumpä oder en Fetzä Stoff. Drum chunnts mega uf d Situation a, wemers säit, und wie laut. Im Zweifel lieber sparsam bruuche.

Verwendungsbeispiele

"Dä Fötzel het im Migros mini Schoggi klaut und isch devo. Ich brüell em nache, er winkt nume und lacht sich eins."
"So en Fötzel, het eifach nöd zahlt und isch abghaue."
"Lah di nöd vo dem Fötzel ärgere, er suecht nur Striit."
"Was wott dä Fötzel scho wieder hie, immer chunnt er nume go stürme und alli nerve."
"Du chasch doch nöd so en Fötzel i d Wohnig lah, nacher fehlt wieder öppis."
Tonfall
Derb Abwertend Genervt
Wo man es sagt

Woher es kommt

Fötzel hängt mit Fetzen zusammen, also mit einem Lumpen oder Stück Stoff. Aus diesem Bild vom räudigen Reststück hat sich im Schweizerdeutschen ein Schimpfwort entwickelt für einen miesen, lästigen oder charakterlich schäbigen Typ. Der Stofffetzen wurde sprachlich zum Menschenfetzen mit schlechtem Vibe.

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