Was es bedeutet
Dreckspatz nennt man liebevoll ein Kind, das magisch Schmutz anzieht: eben noch geschniegelt, zwei Minuten später voller Erde, Eis und irgendwas Klebrigem. Klingt frech, ist aber oft eher Kosewort als harte Beleidigung, besonders von Eltern oder Omas. Der Spatz im Wort macht’s niedlich und nimmt dem Dreck die Schärfe. Passt auch auf Erwachsene nach dem Festival.
Verwendungsbeispiele
"Du holst den Kleinen frisch angezogen aus dem Haus, drehst dich kurz um und zack, steht der Dreckspatz bis zu den Knien im Matsch."
"Komm her, du kleiner Dreckspatz, einmal durch die Pfütze und schon sieht die ganze Hose aus wie ein frisch gepflügter Acker."
"Nach dem Spielplatz war der Kleine so ein Dreckspatz, dass er auf direktem Weg in die Badewanne wandern musste."
"Guck dir den Dreckspatz an, eben noch geschniegelt und jetzt hat er Joghurt im Haar und Sand in den Schuhen."
"Nach dem Open Air sahen wir alle aus wie Dreckspatzen, aber glücklich bis in die Socken."
Woher es kommt
Das Wort ist sauber gebaut aus Dreck und Spatz. Der Spatz steht im Deutschen oft für etwas Kleines, wuseliges und niedliches. Genau darum klingt Dreckspatz zwar nach Schimpfe, landet im Alltag aber meist weich und schmunzelnd bei Kindern oder auch verdreckt-fröhlichen Erwachsenen.
Andere Arten, es zu sagen
Dieser Ausdruck erscheint auch in