Was es bedeutet
Dickschädel ist die etwas derbere Art, Dickkopf zu sagen: jemand ist stur wie ein Betonpoller und lässt sich auch mit guten Argumenten nicht bewegen. Man nutzt es oft halb genervt, halb bewundernd, wenn einer konsequent auf seinem Kurs bleibt. Klingt nach rustikalem Alltag und passt super, wenn’s um Diskussionen, Regeln oder Familienentscheidungen geht.
Verwendungsbeispiele
"Beim Umzug sag ich ihm, wir nehmen den Aufzug. Er schleppt trotzdem alles über die Treppe, weil er’s immer so macht. Totaler Dickschädel."
"Mit dem Dickschädel zu diskutieren bringt nichts, der bleibt bei seiner Meinung, selbst wenn die Beweise auf dem Tisch liegen."
"Sie hat denselben Dickschädel wie ihr Vater, einmal entschieden, weicht sie keinen Millimeter mehr ab."
"Sag ihm zehnmal, dass die App so nicht läuft, und er drückt trotzdem weiter auf denselben Knopf. Echt ein Dickschädel."
"Mein Opa ist ein Dickschädel, aber auf die rührige Sorte. Wenn er beschlossen hat, den Grill im Regen anzuschmeißen, dann wird gegrillt."
Woher es kommt
Dickschädel ist im Deutschen seit Langem als derbe Variante von Dickkopf belegt. Das Wort ist glasklar gebaut aus dick und Schädel. Erst meinte es ganz wörtlich einen massigen Kopf, dann kippte es in die übertragene Ecke für jemanden, an dem Argumente einfach abprallen.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
Hüterin der aufblühenden Unschuld Offizieller Wächter dieses Ausdrucks
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