Was es bedeutet
Ein Dickkopf ist jemand, der stur wie Beton seinen Willen durchdrückt und eher gegen die Wand läuft, als mal lockerzulassen. Selbst wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen, wird weiter diskutiert, bis die Luft brennt. Oft nicht mal böse gemeint, eher Trotz plus Selbstbewusstsein im XXL-Format. Verwandt mit Trotzkopf, klingt aber noch kantiger und genervter.
Verwendungsbeispiele
"Chef sagt, wir planen um. Tom bleibt stehen wie ein Poller und zieht sein Ding durch. Alle stöhnen: Dickkopf. Tom grinst nur und macht weiter."
"Sei nicht so ein Dickkopf und nimm wenigstens den Regenschirm mit, draußen schüttet es wie aus Eimern."
"Mit dem Dickkopf zu diskutieren ist sinnlos, der bleibt bei seiner Meinung, auch wenn alle Fakten dagegen sprechen."
"Boah, Lena ist so ein Dickkopf, die läuft lieber drei Umwege, als einmal zuzugeben, dass Navi doch recht hatte."
"Mit ihm brauchst du da nicht lang rumreden, der Dickkopf hat sich das in den Schädel gesetzt und zieht's jetzt durch."
Woher es kommt
Dickkopf ist im Deutschen schon lange wörtlich gebaut und meint erst mal einen dicken, harten Kopf. Daraus wurde früh die übertragene Bedeutung für einen sturen, unbeugsamen Menschen. Das Bild ist alt, glasklar und hängt bis heute eng an Redewendungen wie mit dem Kopf durch die Wand.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
Kartografin der Blütenträume Offizieller Wächter dieses Ausdrucks
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