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Was es bedeutet

Vor Kälte zittern, dass dir die Zähne klappern, oder vor Aufregung mitfiebern, bis das Ergebnis endlich da ist. Beides steckt drin. Man bibbert an der Bushaltestelle im Januar genauso wie vor dem Notenaushang. Es ist dieses kleine Zittern im Bauch, halb Frost, halb Spannung, das jeder sofort kennt.

Verwendungsbeispiele

"Wir haben am Spielfeldrand gebibbert bis zur letzten Minute, und als das Tor fiel, sind wir alle gleichzeitig hochgesprungen."
"An der Bushaltestelle haben wir im Januar zwanzig Minuten gebibbert, bis endlich die warme Linie 5 um die Ecke bog."
"Die ganze Familie hat vorm Fernseher gebibbert, ob der Elfmeter reingeht oder nicht."
"Ich hab vorm Abi-Ergebnis so hart gebibbert, ich konnte nicht mal meinen Kaffee ordentlich halten."
"Draußen minus drei und er steht ohne Jacke da und bibbert sich einen ab, als wär's nur ein laues Lüftchen."
Tonfall
Witzig Zärtlich Jugendlich
Wo man es sagt

Woher es kommt

Bibbern ist ein altes deutsches Verb mit lautmalerischem Kern. Das Wort klingt das kleine, schnelle Zittern direkt mit und hängt etymologisch in derselben Ecke wie Formen rund um Beben und Frösteln. Gemeint war schon früh dieses körperliche Schlottern vor Kälte oder nervösem Bangen.

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