Was es bedeutet
Heißt ein völlig überdrehter Streit voller Sticheleien, Seitenhiebe und passiv-aggressiver Spitzen, oft mehr Theater als Inhalt. Geht weniger um Fakten, mehr um Ego, Status und wer die härtere Attitüde fährt. Man hört’s im Büro, in Cliquen oder im Freundeskreis, wenn Drama in Endlosschleife läuft. Meist ohne offene Schläge, aber mit Blicken, Gruppenchats und Nachbeben bis zum Feierabend. Kleiner Hinweis: Zicke ist abwertend.
Verwendungsbeispiele
"Im Büro ist Zickenkrieg deluxe: Sabine trägt den gleichen Pulli wie Andrea, Jens grinst, und im Gruppenchat fliegen plötzlich Giftpfeile statt Terminen. Kaffee holen wird zur Mutprobe."
"Zwischen den beiden Abteilungen herrscht seit Wochen Zickenkrieg, keiner grüßt mehr den anderen."
"Aus einer Kleinigkeit wurde ein ausgewachsener Zickenkrieg, dabei ging es nur um den Parkplatz."
"Seit der Nummer mit der Geburtstagsliste ist da kompletter Zickenkrieg, keiner sagt offen was, aber jeder Blick hat schon Messerchen dran."
"Ey, aus einem dummen Kommentar unter dem Insta-Post ist wieder so ein Zickenkrieg geworden, jetzt reden drei Leute nicht mehr miteinander."
Woher es kommt
Das Wort ist ziemlich transparent gebaut: Zickenkrieg setzt sich aus Zicke und Krieg zusammen. Es wurde im Deutschen für einen als kleinlich, giftig und theatralisch wahrgenommenen Streit populär. Gleichzeitig ist der Ausdruck klar abwertend, weil Zicke selbst schon ein herabsetzendes Wort ist.
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