Was es bedeutet
Unglücksrabe nennt man jemanden, der gefühlt ein Abo auf Pannen hat. Das ist selten richtig fies gemeint, eher liebevoll-spöttisch, wenn wieder alles gleichzeitig schiefgeht: Kaffee kippt, Schlüssel weg, Akku leer, und natürlich regnet’s genau dann. Verwandt mit dem Pechvogel, nur mit mehr Drama. Wenn’s bei jemandem dauernd scheppert, ist der halt der Unglücksrabe.
Verwendungsbeispiele
"Erst kippt ihm die Suppe über den Laptop, dann lässt er den Schlüssel stecken und verpasst den Bus. Wir so: Du bist echt ein Unglücksrabe."
"Unser Unglücksrabe hat es geschafft, am freien Tag den Regenschirm zu vergessen, ausgerechnet beim einzigen Wolkenbruch."
"Sei kein Unglücksrabe und nimm die Treppe langsam, sonst landest du wie letztes Mal mit Eisbeutel auf der Couch."
"Typischer Unglücksrabe: Erst fällt ihm das Handy ins Waschbecken, dann sperrt er sich auch noch aus der Wohnung aus."
"Lass mal Ben heute nix Zerbrechliches geben, der läuft wieder voll auf Unglücksrabe-Modus."
Woher es kommt
Das Wort ist alt und ganz wörtlich gebaut: aus Unglück und Rabe. Der Rabe taucht im Deutschen öfter als dunkle, unheilvolle Bildfigur auf. Unglücksrabe meint deshalb schon lange jemanden, den das Pech ständig anpickt. Heute sagt man’s meist halb spöttisch, halb mitleidig.
Andere Arten, es zu sagen
Dieser Ausdruck erscheint auch in