Was es bedeutet
Pechvogel nennt man jemanden, der gefühlt ein Abo auf Unglück hat und ständig die mieseste Karte zieht. „Pech“ ist klar, und der „Vogel“ macht’s schön bildhaft: Als wärst du vom Schicksal markiert und es pickt immer bei dir. Meist liebevoll-spöttisch gemeint, manchmal auch als Selbstbeschreibung, wenn mal wieder alles schiefgeht.
Verwendungsbeispiele
"Mir ist heute dreimal der Bus vor der Nase weggefahren, dann hab ich meinen Schlüssel im Klo versenkt. Kollege nur so: Du bist echt ein Profi-Pechvogel, Alter."
"Schon wieder eine Reifenpanne, du bist echt ein Pechvogel."
"Als Pechvogel vom Dienst erwischt ihn jeder Regenschauer ohne Schirm."
"Ey, nur ich kauf das letzte Los und gewinn natürlich exakt gar nix, ich bin echt der Pechvogel der Woche."
"Er geht fünf Minuten raus, zack Regen, Handy fast leer, Bahn verspätet. Komplettes Pechvogel-Programm heute."
Woher es kommt
Das Wort ist im Deutschen schon lange fest drin und bildet sich ganz direkt aus Pech und Vogel. Gemeint ist erst mal kein echter Vogel mit Unglücksmagnet im Federkleid, sondern ein bildhafter Spitzname für jemanden, bei dem dauernd was schiefläuft. Verwandt ist es eng mit Unglücksrabe.
Andere Arten, es zu sagen
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