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Was es bedeutet

Wenn du in der Tretmühle steckst, läuft dein Leben wie auf Autopilot: jeden Tag derselbe Trott, null Luft, null Ausweg. Eigentlich ist die Tretmühle ein Ding, auf dem man tritt, im Gym oder früher fürs Schuften. Als Bild passt es perfekt, wenn Arbeit, Termine und Pflichten dich so durchkneten, dass du nur noch funktionierst.

Verwendungsbeispiele

"Seit Monaten Tretmühle: aufstehen, Bahn, Büro, Kantine, heim, Netflix, pennen. Kumpel fragt nach Urlaub. Ich sag: Erstmal Wochenende überleben, dann reden wir weiter."
"Seit zehn Jahren in der gleichen Tretmühle, jeden Morgen um sechs Uhr im selben Stau auf der Autobahn."
"Ich habe gekündigt, um aus der Tretmühle rauszukommen, jetzt arbeite ich freiberuflich und kann frei atmen."
"Ganz ehrlich, ich häng grad komplett in der Tretmühle. Jeden Tag Calls, Mails, Deadlines und abends weiß ich nicht mal mehr, welcher Wochentag ist."
"Der Job zahlt okay, aber diese Tretmühle frisst dir langsam die Birne weg. Immer derselbe Film, nur mit anderen Excel-Tabellen."
Tonfall
Ironisch Genervt

Woher es kommt

"Tretmühle" ist ein altes deutsches Wort und hatte erst mal nichts mit Bürofrust zu tun. Gemeint war früher wirklich eine Mühle oder ein Tretrad, das mit ständiger Tretarbeit angetrieben wurde, teils auch in Zucht- und Arbeitshäusern. Daher kommt das Bild bis heute so hart rüber: viel Schufterei, null Vorankommen.

Dieser Ausdruck erscheint auch in

Editoren dieses Begriffs

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