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Was es bedeutet

Pusteblume ist der Löwenzahn, wenn die gelbe Blüte durch ist und nur noch diese weiße, fluffige Kugel aus Samen übrig bleibt. Da pustest du einmal rein und die kleinen Schirmchen machen sich auf Abflug. Das Wort hängt für viele an Kindheit, Wiese, Schulhof und diesem Mini-Ritual, sich beim Pusten heimlich was zu wünschen.

Verwendungsbeispiele

"Im Park kniet Lea vorm Gras, pustet die Pusteblume leer und murmelt: Bitte einmal Ferien extra, voll dringend. Tom zählt die Fallschirmchen und lacht."
"Das Kind pflückte eine Pusteblume und blies alle Schirmchen mit einem Atemzug weg."
"Auf der Wiese standen lauter Pusteblumen, perfekt zum Wünschen."
"Ey, lass die Pusteblume noch kurz leben, ich hab meinen Wunsch noch gar nicht fertig gedacht."
"Auf dem Heimweg hat Milo jede zweite Pusteblume leergepustet und getan, als würde er die Samen auf Mission schicken."
Tonfall
Liebevoll Zärtlich Jugendlich

Woher es kommt

Das Wort ist ziemlich wörtlich gebaut aus pusten und Blume. Gemeint ist die Samenkuppel vom Löwenzahn nach der gelben Blüte. Im Deutschen ist Pusteblume seit langem das ganz normale Alltagswort dafür und hängt stark an Kindheit, Wiese, Wegpusten und diesem kleinen Wunschritual vorm Abflug der Schirmchen.

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