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Was es bedeutet

Paradeiser ist in Österreich einfach die Tomate. Ganz normales Alltagswort, vor allem in Wien und überhaupt im Osten, und für viele klingt Tomate fast schon ein bissl bundesdeutsch. Wenn wer sagt, er kauft Paradeiser, dann landen ganz unspektakulär rote Tomaten im Sackerl und nicht irgendein Gemüse aus einer Parallelgalaxie.

Verwendungsbeispiele

"Schlepp mal schnell ein Kilo Paradeiser heim, i mach heut Abend Sugo, des wird a Traum."
"Im Garten reifen die Paradeiser, bald gibt's Salat mit Mozzarella und frischem Basilikum."
"A Semmerl mit Paradeiser und Salz, mehr braucht's im Sommer nicht."
"Gib ma bitte noch zwei Paradeiser rüber, sonst schaut der Salat so traurig nackert aus."
"Für den Aufstrich brauch i nur Brot, bissl Salz und an richtig guten Paradeiser, mehr Sommer geht eh kaum."
Tonfall
Liebevoll Witzig
Wo man es sagt

Woher es kommt

Paradeiser geht auf Paradiesapfel zurück, eine ältere Bezeichnung für die Tomate. Als die Frucht in Europa ankam, hat man ihr gern klangvolle Namen verpasst. In Österreich hat sich diese Linie gehalten und wurde zu Paradeiser, während sich in Deutschland Tomate als Standard durchgesetzt hat.

Dieser Ausdruck erscheint auch in

Editoren dieses Begriffs

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