Was es bedeutet
Heißt: eine Challenge oder ein dämlicher Stunt, bei dem du beweisen sollst, dass du Eier hast. Typisch auf dem Schulhof oder im Freundeskreis, wenn alle anstacheln und jemand plötzlich den Helden spielen muss. Kann harmlos sein wie Klingelstreiche, kann aber auch gefährlich werden. Wird oft mit Grinsen gesagt, obwohl’s manchmal echt daneben ist.
Verwendungsbeispiele
"Am Baggersee ruft Tim: Ey, Mutprobe, wer springt vom Dreier? Jana zögert kurz, dann macht sie’s, alle kreischen und filmen."
"Als Mutprobe musste jeder vom obersten Sprungbrett springen."
"Die ganze Klasse hat aus Mutprobe an der alten Tuerklingel gezogen."
"Mach jetzt nicht auf Rückzieher, das war doch nur 'ne Mutprobe mit dem ekligen Energy-Mix."
"Früher waren Klingelstreiche für manche schon Mutprobe genug, heute filmen sie jeden Quatsch direkt fürs Handy."
Woher es kommt
Das Wort ist ziemlich durchsichtig gebaut und schon länger fest im Deutschen verankert. Es setzt sich aus Mut und Probe zusammen, also wörtlich einer Prüfung des Muts. Gemeint ist damit meist eine Aufgabe oder Aktion, bei der jemand zeigen soll, dass er sich traut, oft unter Gruppendruck und gern mit einer Prise bescheuertem Übermut.
Editoren dieses Begriffs
Schlafmütze vom Murmelbach Offizieller Wächter dieses Ausdrucks
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