Was es bedeutet
Wenn der Mond sein fahles Licht über die Dächer kippt und die Nacht in ein silbernes Flüstern hüllt, dann reden wir vom Mondschein. Der Magikito in dir malt sich dann aus, wie die Schatten tanzen und die Welt kurz ihre Kanten verliert – ein bisschen Magie, die man gratis an der frischen Luft bekommt. Benutzt wird's für romantische Spaziergänge genauso wie für die leicht irrsinnige Behauptung, man könnte bei dem Schimmer noch Zeitung lesen.
Verwendungsbeispiele
"Wir saßen auf der Bank und der Mondschein hat alles in so ein komisches Blau getaucht, war fast wie im Film."
"Gehst du noch raus? Draußen ist voll der Mondschein, perfekt zum Kurzspaziergang."
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Woher es kommt
Mondschein setzt sich aus den althochdeutschen Wurzeln māno für Mond und scīnan für scheinen zusammen und ist ein uralter Kumpane der deutschen Sprache. Schon im Mittelalter hat man die silbrige Nachtbeleuchtung so genannt und in Gedichten besungen, ohne groß Tamtam drum zu machen.
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