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Was es bedeutet

Im Kölner Café ist ein Kännchen kein niedliches Mini-Ding, sondern die entspannte Kaffeeportion für längeres Sitzen. Da kommen meist locker zwei bis drei Tassen raus. Bestellt man, wenn man quatschen, Zeitung lesen oder einfach nicht nach jeder Tasse wieder den Arm heben will. Klingt klein, macht aber angenehm lange mit.

Verwendungsbeispiele

"Im Veedel-Café: — Tach, ein Kännchen Kaffee, bitte. — Für zwei? — Quatsch, dat is für mich, ich sitz hier noch mit Zeitung und Streuselkuchen."
"Bringen Sie uns ein Kännchen Kaffee und zwei Stück Bienenstich, wir bleiben noch eine Weile."
"Sonntagmorgens im Belgischen Viertel bestellt man ein Kännchen und liest in Ruhe die Zeitung durch."
"Bestell direkt ein Kännchen, sonst bist du hier alle zehn Minuten wieder am Nachordern."
"Ein Pott wär sofort leer, nimm lieber ein Kännchen, wir sitzen doch eh noch bis Mittag hier."
Tonfall
Liebevoll Ausgelassen Zärtlich
Wo man es sagt

Woher es kommt

Kännchen ist ganz schlicht das Diminutiv von Kanne. Im Rheinland, besonders in Köln, hat sich das Wort im Café fest als eigene Bestellgröße gehalten. Gemeint ist nicht bloß irgendwas Niedliches, sondern die kleine Kaffeekanne am Tisch, aus der meist zwei bis drei Tassen rauslaufen.

Dieser Ausdruck erscheint auch in

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