Was es bedeutet
Ein Holzfällerfrühstück ist Frühstück auf Schwerlastmodus: Eier, Speck, Würstchen, Brot, oft noch Bratkartoffeln oder Bohnen, also alles, was den Magen freundlich erschlägt. Sagt man für ein richtig deftiges, großes Frühstück, wenn man Kohldampf hat und kein Lustblatt mit Kresse will. Klingt rustikal, steht oft genau so auf Karten und meint ganz klar: Danach bist du satt wie zugemauert.
Verwendungsbeispiele
"Im Café bestell ich ein Holzfällerfrühstück, weil ich Kohldampf hab. Zwei Spiegeleier, Speck und Würstchen landen vor mir, danach brauch ich erstmal Pause."
"Nach der Nacht im Zeltlager haben wir uns ein Holzfällerfrühstück reingeschraubt, mit allem drauf und dran. Danach war erst mal Sendepause im Kopf."
"Wenn auf der Karte Holzfällerfrühstück steht, weißt du schon, da kommt kein Blättchensnack, da landet ein ganzer Magenwärmer auf dem Tisch."
"Wir waren gestern so zerstört, wir haben uns heute ein Holzfällerfrühstück gegönnt und danach erst mal kollektiv die Schnauze gehalten."
"Wenn da Holzfällerfrühstück auf der Karte steht, bestell ich das nicht für Feinschmeckerpoesie, ich will Tellergewicht und Ruhe im Bauch."
Woher es kommt
Das Wort ist eine klare Zusammensetzung aus Holzfäller und Frühstück. Gemeint ist das Klischee vom Waldarbeiter, der morgens was Herzhaftes und Mächtiges braucht, bevor der Tag losprügelt. Als Bezeichnung für ein besonders deftiges Frühstück ist der Ausdruck im Deutschen seit dem 20. Jahrhundert breit geläufig, vor allem in Gastronomie und Alltagssprache.
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