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Was es bedeutet

Gabelfrühstück ist das herzhafte zweite Frühstück am Vormittag, wenn der erste Kaffee längst verpufft und der Bauch wieder Theater macht. Der Name sagt’s schon: nix zum Löffeln, sondern was, das man mit der Gabel oder direkt aus der Dose wegschafft. Typisch sind Brot, Wurst, Käse, Reste vom Abend oder ein kleines Brotzeit-Setup fürs Büro, wenn die Pause noch weit weg ist.

Verwendungsbeispiele

"Kurz nach neun im Büro klappt Jana die Lunchbox auf: Käsebrot und kalte Frikadelle. Kollege starrt: Was’n das? Jana: Gabelfrühstück, sonst streik ich mittags."
"Um elf gibt's bei uns ein Gabelfrühstück, Weißwurst und ein Weißbier, dann hält man bis Mittag."
"Nach dem frühen Aufstehen brauch ich ein ordentliches Gabelfrühstück, nur Kaffee reicht nicht."
"Halb zehn, Magen knurrt schon Randale und der Bäckergruß ist längst verpufft. Ich mach jetzt erst mal ein Gabelfrühstück mit Leberkässemmel und hartem Ei."
"Bei Oma hieß das nie Snack oder so ein Bürozauber, das war einfach Gabelfrühstück: Brot, Käse, Gurkerl, fertig war die Vormittagsrettung."
Tonfall
Liebevoll Witzig Ausgelassen
Wo man es sagt

Woher es kommt

Das Wort ist im süddeutschen und österreichischen Raum schon länger belegt und meint wörtlich ein Frühstück, bei dem nicht süß gekrümelt, sondern deftig mit der Gabel reingelangt wird. Es sitzt sprachlich genau zwischen zweitem Frühstück, Jause und kleiner Brotzeit und ist kein neu erfundenes Szene-Wort.

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