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Was es bedeutet

Heißt: Da wurde ordentlich gefeiert und der Alkohol hat mitgeholfen, aber die Stimmung bleibt eher lustig als peinlich. Das Wort ist so ein leicht augenzwinkernder Klassiker, gern in Einladungen, Lokalzeitungen oder wenn man über die Hochzeit von gestern lieber nicht zu viele Details rausrückt. Feucht steht fürs Getränk, fröhlich für die Laune.

Verwendungsbeispiele

"Gestern auf dem Vereinsfest war’s feuchtfröhlich, erst zwei Radler, dann Schnapsrunde, am Ende haben sogar die Stillen auf der Tanzfläche mitgebrüllt."
"Der Betriebsausflug wurde am Ende richtig feuchtfröhlich, alle bestens gelaunt."
"Es war ein feuchtfröhlicher Abend, am nächsten Morgen brauchte jeder einen Kaffee mehr."
"Nach dem Schützenfest war die ganze Truppe angenehm feuchtfröhlich und selbst der sonst so ernste Uwe hat Schlager mit voller Brust geschmettert."
"Die Geburtstagsrunde wurde schnell feuchtfröhlich, erst nur ein Bier zum Anstoßen und plötzlich standen alle mit roten Backen in der Küche und haben gelacht."
Tonfall
Witzig Ausgelassen
Wo man es sagt

Woher es kommt

Das Wort ist eine alte feste Verbindung aus feucht und fröhlich. Feucht meint hier nicht nass im wörtlichen Sinn, sondern dass reichlich getrunken wurde. Fröhlich liefert die Laune dazu. So hat sich feuchtfröhlich als augenzwinkernde Beschreibung für ausgelassene, alkoholbegleitete Feierstimmung eingebürgert.

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