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Was es bedeutet

Eine Zwangspause ist die unfreiwillige Auszeit, die dir Körper, Chef oder Weltlage verpasst, obwohl du eigentlich loslegen willst. Typisch nach Verletzung, Krankheit oder wenn irgendwas dichtmacht. Du hockst da, darfst nicht, kannst nicht, und dein Kopf sucht Beschäftigung, bis sogar Keller sortieren nach Party klingt. Gemein ist, dass sie gefühlt immer länger dauert als versprochen.

Verwendungsbeispiele

"Noch zwei Wochen Zwangspause, sagt der Doc. Ich hab den Keller auf Hochglanz, drei Serien durch und überlege schon, den Toaster zu polieren."
"Sechs Wochen Zwangspause nach dem Bänderriss beim Hallenfußball, ich hab in der Zeit zwei Serien zu Ende geguckt, drei Schubladen sortiert, und kann jetzt fließend mit der Katze diskutieren."
"Die Lieferung der neuen Backofentür war auf Mittwoch versprochen, jetzt warten wir bis Mitte nächster Woche. Zwangspause für die Sonntagskuchen, die Familie ist gespannt wie ein Hochleistungs-Gummi."
"Wegen der kaputten Heizung haben wir im Laden erstmal Zwangspause. Alle stehen rum, trinken Kaffee und tun so, als wär das entspannt."
"Fitnessstudio fällt flach, Knie beleidigt. Ich hab seit einer Woche Zwangspause und entwickle langsam eine viel zu innige Beziehung zu meinem Sofa."
Tonfall
Ironisch Übertrieben Genervt
Wo man es sagt

Woher es kommt

"Zwangspause" ist kein Spezialwort aus irgendeiner Szene, sondern schlicht reguläres Deutsch aus "Zwang" und "Pause". Das Wort steht schon länger ganz normal im Sprachgebrauch für eine Unterbrechung, die man sich nicht freiwillig nimmt, sondern aufgebrummt bekommt, etwa durch Krankheit, Verletzung, Ausfall oder äußere Umstände.

Dieser Ausdruck erscheint auch in

Editoren dieses Begriffs

Einen Moment: bestätige, dass du ein Mensch bist