Was es bedeutet
Damit meint man kleine, nervige Wehwehchen, die irgendwo zwicken, ohne dass gleich Land unter ist. Klassiker sind Rücken, Knie, Schulter oder die Wetterfühligkeit, die plötzlich Chef spielt. Oft wird’s ironisch gesagt, wenn man merkt, der Körper hat langsam eigene Pläne. Das Wort klingt herrlich altmodisch und wurde früher auch für Gicht und Rheuma benutzt.
Verwendungsbeispiele
"Na, wie geht’s? Ach, die üblichen Zipperlein: Rücken zwickt, Knie knarzt, und wenn’s regnet, tut der Nacken so, als wär ich 80."
"Opa klagt über seine Zipperlein, aber sobald die Enkel kommen, hüpft er mit ihnen durch den Garten wie ein Junger."
"Seit dem Umzug melden sich meine Zipperlein geschlossen zur Betriebsversammlung: Kreuz motzt, Schulter knirscht, Knie macht auf Wetterfrosch."
"Ich wollt nur kurz vom Sofa hoch und zack, grüßen die Zipperlein schon wieder, als hätten sie einen Schichtplan."
Woher es kommt
Das Wort ist alt und historisch belegt. Ursprünglich meinte Zipperlein vor allem Gicht und teils auch rheumatische Beschwerden. Heute ist das viel breiter und oft ironisch gemeint: kleine Altersmacken vom Körper, die nerven, aber noch kein Weltuntergang sind. Gerade dieser leicht angestaubte Klang macht den Charme aus.
Andere Arten, es zu sagen
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