Was es bedeutet
Heißt: ein echter Alleskönner, der gefühlt zehn Jobs auf einmal wuppt und überall ’nen Finger drin hat. Einer, der immer kann, egal was. Sagt man meist anerkennend, manchmal leicht genervt, wenn der Tausendsassa nebenbei noch deine Steuer macht und den Abend moderiert. Klingt etwas altmodisch, aber genau deswegen wirkt’s so charmant und treffend.
Verwendungsbeispiele
"Kati schraubt das Regal zusammen, rettet die Präsentation und mixt noch Drinks für alle. Chef nur: Unser Tausendsassa. Ich: Mach mal langsam."
"Unser Hausmeister ist ein echter Tausendsassa, repariert die Heizung, stimmt das Klavier und backt zum Sommerfest noch den Kuchen."
"Sie ist so ein Tausendsassa, Vollzeitjob, Chor, Garten und nebenbei lernt sie noch Japanisch, mir wird schon vom Zuschauen schwindelig."
"Frag nicht, Jonas hat den Umzug organisiert, den Beamer repariert und noch schnell die Playlist gebaut. Komplett so ein Tausendsassa."
"Bei uns im Büro ist Ayla der Tausendsassa, morgens Excel-Zauber, mittags Konflikte schlichten, abends noch das Sommerfest retten."
Woher es kommt
Das Wort ist alt und schon seit dem 18. Jahrhundert belegt. Es setzt sich aus tausend und Sassa zusammen. Sassa war früher ein munterer Ausruf, sowas wie hurra oder hepp. Ein Tausendsassa ist also bildlich jemand, der mit gefühlt tausend Talenten, Einfällen und Energiereserven durchs Leben wirbelt.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
Flüsterer der Gelassenheit Offizieller Wächter dieses Ausdrucks
Sag schon, was hast du für mich?