Was es bedeutet
Beschreibt jemanden, der alles an sich reißt, was nicht niet- und nagelfest ist. Kommt aus dem Berliner Jargon und hat seine Wurzeln im Jiddischen. Der Raffke ist der Typ am Buffet, der sich drei Teller volllädt, obwohl er keinen Hunger hat. Geht nicht um echten Bedarf, sondern um die pure Gier. Hauptsache haben, egal was.
Verwendungsbeispiele
"Ey, kiek dir den Raffke an, der hat sich schon wieder die letzten drei Schrippen jegrabscht, bevor die anderen überhaupt dran waren."
"Beim Gratis-Buffet schlägt der Raffke zu, als gäbe es kein Morgen."
"Sei kein Raffke, lass auch den anderen was von den Werbegeschenken."
"Typisch Raffke, kaum steht da 'gratis', stopft der sich die Taschen voll, als wär morgen Schlussverkauf."
"Lass den Raffke mal vor, dann ist die Kiste mit den Goodies in zwei Minuten leer."
Woher es kommt
Raffke kommt aus dem Berliner Jargon und geht auf jiddisch-rotwelsche Wurzeln zurück. Gemeint ist ein gieriger Mensch, der rafft und an sich zieht, was er kriegen kann. Das Wort klebt seit langem an Leuten, die nicht teilen, sondern hamstern, grabschen und immer noch mehr wollen.
Dieser Ausdruck erscheint auch in