Was es bedeutet
Bezeichnet den Brauhauskellner in Köln, meistens im blauen Kittel und mit schneller Zunge. Der Köbes fragt selten höflich nach, der stellt dir das nächste Kölsch einfach hin, bis du den Deckel aufs Glas legst. Das Wort kommt aus dem Kölschen und ist eine Form von Jakob. Wer trödelt, kriegt Sprüche gratis dazu.
Verwendungsbeispiele
"— Köbes, ich glaub, ich brauch langsam 'ne Pause. — Dann leg den Deckel drauf, Jung, sonst steht gleich wieder 'n Kölsch vor dir."
"Kaum ist das Glas leer, stellt der Köbes schon das nächste Kölsch hin."
"Frag den Köbes nach der Karte, der hat sowieso für jeden einen flotten Spruch parat."
"Im Brauhaus musst du nicht winken, der Köbes hat dein leeres Glas schon längst auf dem Schirm."
"Der Köbes kam an, stellte wortlos zwei Kölsch hin und grinste nur mit so einem kölschen Na also."
Woher es kommt
Köbes ist die kölsche Form von Jakob, genauer von Köbes oder Köbesse als Rufname. Der Name hing früher oft an Brauhausdienern und Schankburschen in Köln. Daraus wurde mit der Zeit die feste Bezeichnung für den Brauhauskellner, also den Typen im blauen Kittel mit trockenem Spruch und flott serviertem Kölsch.
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