Was es bedeutet
Klettermaxe ist ein frecher Kosename für ein Kind oder auch mal einen kleinen Draufgänger, der überall hochwill. Kaum ist kurz Ruhe, hockt der schon auf dem Zaun, im Baum oder halb im Regal. Das sagt man meistens liebevoll und leicht genervt, wenn jemand null Höhenfurcht hat und jede Wohnung zur Kletterlandschaft macht.
Verwendungsbeispiele
"Im Wohnzimmer ist’s still, dann hör ich’s krachen: der Kleine steht auf dem Bücherregal und winkt. Meine Schwester nur: Alles gut, Klettermaxe."
"Unser Kleiner ist ein echter Klettermaxe, kein Regal ist vor ihm sicher."
"Als Klettermaxe war sie als Kind staendig oben im Apfelbaum."
"Lass den Klettermaxe keine zwei Minuten allein, dann sitzt er wieder oben auf der Garagenmauer und grinst runter."
"Im Kindergarten kannten sie ihn schon, erst still in der Ecke und zack, fünf Sekunden später war der Klettermaxe auf dem Klettergerüstdach."
Woher es kommt
Das Wort ist durchsichtig gebaut aus klettern und Maxe. Max beziehungsweise Maxe wurde im Deutschen schon länger als salopper Name für einen Burschen oder kleinen Kerl benutzt. Klettermaxe meint darum ganz direkt den Jungen oder das Kind, das ständig irgendwo hochturnt und selten mit beiden Füßen am Boden bleibt.
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