Was es bedeutet
Das ist der inoffizielle Sommersport beim Kirschenessen: Kern in Position schieben, kurz anvisieren und dann raus damit, als wär’s eine Mini-Rakete. Macht man meistens aus Jux im Garten, auf dem Dorffest oder beim Grillen, manche nehmen’s aber erstaunlich ernst. Gibt wirklich Wettbewerbe und Meisterschaften dazu. Albern? Voll. Aber irgendwie auch herrlich.
Verwendungsbeispiele
"Na, wie weit spuckst du den Kern? Drei Meter. Süß, Anfängerlevel. Ich mach fünf, mit Rückenwind und Grillwurst als Motivation. Und jetzt du, aber bitte nicht Oma treffen, ja?"
"Nach dem Kuchen kam das Kirschkernweitspucken, Opa hat tatsächlich gewonnen."
"Im Garten artet jedes Sommerfest in ein wildes Kirschkernweitspucken aus."
"Sobald die Kirschen auf dem Tisch standen, war das Kirschkernweitspucken keine Frage mehr, sondern Pflichtprogramm mit Ehrgeizgesicht."
"Ey, nicht einfach runterschlucken, wir machen hier ordentlich Kirschkernweitspucken bis einer den Gartenzwerg trifft."
Woher es kommt
Das Wort ist ziemlich wörtlich zusammengebaut aus Kirschkern, weit und spucken. Es bezeichnet also genau das, was passiert: den Kirschkern mit Schmackes möglichst weit wegpfeffern. Als Bezeichnung für diesen spaßigen Sommerquatsch ist es im Deutschen glasklar verständlich und schon lange naheliegend gebildet.
Dieser Ausdruck erscheint auch in