Was es bedeutet
Der innere Schweinehund ist die faule Stimme in dir, die dich aufs Sofa zieht, wenn eigentlich Sport, Lernen oder der Abwasch dran wären. Kein echtes Tier, sondern der bequeme Teil von dir selbst, den man immer wieder besiegen muss. Ihn zu überwinden gilt als kleiner Heldenakt des Alltags.
Verwendungsbeispiele
"Der innere Schweinehund hat mich heute früh besiegt, statt zum Training bin ich nochmal ins warme Bett gekrochen."
"Sie hat ihren inneren Schweinehund überlistet und läuft jetzt jeden Morgen eine Runde um den Block, bei jedem Wetter."
"Bei dem Regen wollte ich joggen, aber der innere Schweinehund hat gewonnen, jetzt liege ich mit Tee und Decke da."
"Ich wollte nur kurz die Wohnung putzen und zack, mein innerer Schweinehund hat mir erstmal eine halbe Stunde Kühlschrankgucken verkauft."
"Der innere Schweinehund hat heute laut gebellt, aber ich bin trotzdem raus und hab den Papierkram endlich weggeackert."
Woher es kommt
Die Wendung ist seit dem frühen 20. Jahrhundert im Deutschen belegt. Schweinehund war vorher schon ein derbes Schimpfwort für einen miesen Kerl. Mit innerer Schweinehund wurde daraus dann das Bild für den eigenen Widerstand gegen Disziplin, also die träge, bequeme und ausweichende Seite in einem selbst.
Andere Arten, es zu sagen
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