Was es bedeutet
Heißt so platt: du bist so fertig, dass die Augen von allein zufallen und dein Kopf nur noch nach Kissen sucht. Hundemüde sagt man, wenn der Akku längst im roten Bereich ist, nach Schicht, Sport oder Familienchaos. Klingt ein bisschen derb, aber genau darum passt es: nicht elegant, dafür ehrlich und sofort verständlich.
Verwendungsbeispiele
"Nach dem Umzug gestern bin ich hundemüde, ey. Noch einmal Kartons schleppen und ich penn im Treppenhaus ein, egal wer klingelt."
"Nach der Doppelschicht bin ich so hundemüde, dass ich auf dem Sofa einschlafe, bevor der Film überhaupt anfängt."
"Die Kinder waren nach dem Schwimmbad hundemüde und sind im Auto sofort weggenickt."
"Ich war gestern erst im Gym, dann noch auf Geburtstag. Heute bin ich hundemüde und red nur noch in Gähn-Sprache."
"Nach der Frühschicht war ich so hundemüde, ich hab mir einen Kaffee gemacht und ihn einfach neben der Maschine stehen lassen."
Woher es kommt
Hundemüde ist im Deutschen schon lange belegt und bedeutet einfach extrem müde. Das Hunde- ist hier kein Verweis auf einen konkreten Hund, sondern ein alter Verstärker, so wie in anderen derben Zusammensetzungen auch. Genau diese rustikale Übertreibung hat dem Wort seinen festen Platz im Alltagsdeutsch gegeben.
Andere Arten, es zu sagen
Dieser Ausdruck erscheint auch in