Was es bedeutet
Im Schweizerdeutschen ist Gipfeli einfach das normale Wort für Croissant. Wenn du in Zürich, Bern oder generell in der Schweiz beim Beck ein Croissant bestellst, klingst du sofort ein bisschen nach Ferienmodus. Gemeint ist das halbmondige Blätterteigteil zum Kafi, oft warm, buttrig und mit diesem typisch schweizerischen -li, das alles gleich eine Spur herziger macht.
Verwendungsbeispiele
"Im Migros-Restaurant: Es Gipfeli und en Kafi, bitte. Die Dame so: Gärn, willsch no Butter? Ich: Sicher, ich bin doch nöd uf Diät, gell."
"Am Sonntag hole ich frische Gipfeli vom Bäcker, dazu ein Milchkaffee und die Zeitung, schöner kann ein Morgen nicht starten."
"Ich gang schnell zum Beck, hol mer es Gipfeli und en Kafi, susch startet min Tag ja komplett im Leerlauf."
"Hesch no es Gipfeli? Das letschte lacht mich scho sit fünf Minute us de Tüte a."
Woher es kommt
Gipfeli ist die schweizerdeutsche Diminutivform zu Gipfel und meint das kleine Gipfelchen mit den zwei Spitzen. Das Wort hat sich in der Schweiz als Alltagsname für Croissant durchgesetzt und ist heute komplett normales Standardvokabular beim Beck, im Café oder am Znüni-Tisch.
Andere Arten, es zu sagen
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