Was es bedeutet
Wenn es draußen so fies klirrend kalt ist, dass man glaubt, nur ein Eisbär würde freiwillig spazieren gehen, nennt man das Eisbärenwetter. Sagt man meist ironisch, wenn die Luft beißt, der Atem dampft und selbst der Kaffee auf dem Weg zur Bahn auskühlt. Perfekt fürs Jammern, aber auch fürs Angebertum: Ich geh trotzdem raus.
Verwendungsbeispiele
"Draußen minus zehn, die Wimpern frieren ein. Ich sag nur: Eisbärenwetter. Kumpel zieht die Kapuze tiefer und wir verkrümeln uns ins Café."
"Heute ist Eisbärenwetter, ich geh nur mit Mütze und Schal raus."
"Bei dem Eisbärenwetter bleibt der Hund lieber auf dem Sofa."
"Alter, das ist heute komplettes Eisbärenwetter. Zwei Minuten draußen und meine Hände kündigen mir die Freundschaft."
"Selbst der Späti-Gang fühlt sich bei dem Eisbärenwetter wie eine Expedition zum Nordpol an."
Woher es kommt
Setzt sich zusammen aus Eisbär und Wetter. Eisbärenwetter ist die klirrende Kälte, bei der man glaubt, nur ein Eisbär würde sich noch wohlfühlen, alle anderen ziehen sich drei Schichten über.