Dein Warenkorb: 0,00 €

Was es bedeutet

Ein Beifallssturm ist nicht dieses höfliche Klatschen nach dem Schulfest, sondern richtig lauter, langer Applaus, bei dem der Saal gefühlt vibriert. Das Wort ist ein Bild: so viele Hände, dass es klingt wie Wind und Wetter. Du hörst es oft in Kritiken, aber auch ironisch, wenn die Clique mal ausnahmsweise begeistert ist.

Verwendungsbeispiele

"Nach dem Song war kurz still, dann gab’s Beifallssturm: alle am Klatschen, Pfeifen, Brüllen. Der Sänger grinst nur und verbeugt sich fünfmal."
"Nach dem letzten Stück gab es einen Beifallssturm, das Orchester musste viermal auf die Bühne zurück."
"Die Schlussrede der Bürgermeisterin endete in einem Beifallssturm, der gesamte Marktplatz war auf den Beinen."
"Als sie den letzten Ton gehalten hat, ging im Club echt ein Beifallssturm los, sogar die sonst so coolen hinten an der Bar sind ausgerastet."
"Für Tims mittelmäßige PowerPoint gab's natürlich einen totalen Beifallssturm, also drei halbwarme Klatscher und ein müdes Woohoo."
Tonfall
Ironisch Übertrieben Bewundernd

Woher es kommt

"Beifallssturm" ist ein älteres deutsches Bildwort aus "Beifall" und "Sturm". Belegt ist es schon im 19. Jahrhundert, besonders in Theaterkritiken und Konzertberichten. Gemeint ist Applaus, der nicht bloß nett daherklappert, sondern plötzlich losgeht und den ganzen Raum hörbar überrollt.

Editoren dieses Begriffs

Hüterin der aufblühenden Unschuld Offizieller Wächter dieses Ausdrucks

Sag schon, was hast du für mich?

Noch einen Ausdruck beitragen

Einen Moment: bestätige, dass du ein Mensch bist