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Was es bedeutet

Bauchweh ist erstmal einfach Bauchschmerzen, klingt aber weicher, kindlicher und total alltagstauglich. Genau deshalb sagt man’s auch oft, wenn gar nicht der Magen spinnt, sondern die Nerven im Bauch Karussell fahren. Du kannst Bauchweh vor einem Gespräch haben, bei einer komischen Sache ein Bauchweh-Gefühl kriegen oder es auch mal als kleine Fluchtformel benutzen, wenn du raus willst.

Verwendungsbeispiele

"Vor dem Team-Meeting stöhnt er: Ich hab Bauchweh. Kollegin: Echt Schmerzen oder nur Montags-Bauchweh? Er: Ganz klar Montag. Sie: Tee, tief atmen, Dienstag kommt."
"Ich hab dem Plan zugestimmt, aber mit echtem Bauchweh, irgendwas passt da nicht."
"Vom vielen Naschen hat das Kind jetzt Bauchweh und will nur noch ins Bett."
"Mir macht die ganze Nummer Bauchweh, da steckt safe noch irgendwo ein Haken drin."
"Die Kleine hat zu viel Gummibärchen weggeatmet und liegt jetzt mit Bauchweh auf dem Sofa."
Tonfall
Übertrieben Zärtlich Jugendlich
Wo man es sagt

Woher es kommt

Bauchweh ist ein altes, ganz transparentes deutsches Wort aus Bauch und Weh. Weh meint hier Schmerz oder Leiden. Die Form ist seit Langem im Alltagsdeutsch verankert und gehört besonders zu den frühen Wörtern, die Kinder für Schmerzen lernen. Später wurde es auch übertragen für ein mulmiges, unangenehmes Gefühl.

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