Was es bedeutet
Wackelkandidat nennt man jemanden oder etwas, bei dem’s echt 50:50 ist. Besteht er die Prüfung, kriegt sie den Job, schafft die Partei die Fünf-Prozent-Hürde? Alles möglich, nix sicher. Das Wort hört man oft in Politik und Sport, aber auch im Alltag, wenn man schon schwitzt und trotzdem noch auf ein Happy End hofft. Passt auch für wacklige Argumente.
Verwendungsbeispiele
"Meinst du, Lisa packt die Prüfung? Totaler Wackelkandidat, sie lebt seit Tagen von Kaffee und Alibi-Zusammenfassungen, und morgen entscheidet sich alles."
"Bei der Aufstellung war er der klare Wackelkandidat, am Ende stand er dann doch im Kader."
Woher es kommt
Setzt sich aus "wackeln" und "Kandidat" zusammen, woertlich also ein Anwaerter, der nicht fest steht, sondern hin und her schwankt. Das Bild dahinter ist ein wackeliger Stuhl, der jeden Moment umkippen kann, und genauso unsicher ist der Ausgang.
Andere Arten, es zu sagen
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