Was es bedeutet
Arbeitszeit, die oben draufkommt, weil Feierabend mal wieder nur ein Gerücht ist. Offiziell Ausnahme, praktisch wachsen sie in vielen Buden wie Pfandflaschen nach’m Festival. Man sammelt Stunden, plant groß den Abbau und merkt dann: Irgendwann hat nie Zeit. Passt leider perfekt zum deutschen Büro, besonders wenn Projekte ganz dringend sind und niemand den Kalender lesen kann und du am Ende trotzdem noch die Kaffeekasse auffüllst.
Verwendungsbeispiele
"Chef will, dass ich Überstunden abbummle. Ich nicke und denk: Klar, sobald die Mailflut Pause macht und der Drucker nicht wieder Papierstau brüllt."
"Diese Woche schon wieder Überstunden. Mein Konto freut sich vielleicht, aber meine Laune sitzt seit Dienstag im Keller."
"Ich mach heute keine Überstunden mehr, ganz ehrlich. Der Laden brennt auch morgen noch und ich bin nicht die freiwillige Nachtschicht auf zwei Beinen."
Woher es kommt
Das Wort ist kein Geheimzauber, sondern ganz normales Arbeitsdeutsch. Es setzt sich aus über und Stunden zusammen und meint schlicht Stunden, die über die vertragliche oder übliche Arbeitszeit rausgehen. Als Begriff ist es im ganzen deutschen Sprachraum fest verankert, vom Amtsschreiben bis zum genervten Feierabendgespräch.
Dieser Ausdruck erscheint auch in