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Was es bedeutet

Die klassische Rolle vorwärts, die jedes Kind irgendwann im Park oder auf’m Teppich testet. Einen Purzelbaum schlagen heißt: Kopf runter, Beine drüber, kurz wieder Kind sein. Im Erwachsenenmodus kommt oft ein trockenes Knacken dazu und man checkt erstmal, ob alles noch sitzt. Trotzdem macht’s Laune und wirkt wie ein Mini-Reset für den Kopf.

Verwendungsbeispiele

"Kannst du noch ’nen Purzelbaum? Zack, Rolle im Gras, Sand in der Nase, Rücken macht Knack. Ich steh auf und tu, als wär’s Absicht."
"Die Kleine hat im Garten zehn Purzelbäume hintereinander geschlagen."
"Einen Purzelbaum im Wohnzimmer, und schon knackt beim Erwachsenen alles."
"Nach zwei Bier meinte Timo, er kann noch locker 'nen Purzelbaum. Ergebnis: sauber gedreht, würdelos gelandet, alle haben gejubelt."
"Die Kids machen auf der Wiese Purzelbäume am laufenden Band, und die Erwachsenen stehen daneben und spüren schon vom Zugucken die Bandscheiben."
Tonfall
Witzig Ausgelassen Zärtlich
Wo man es sagt

Woher es kommt

Purzelbaum ist im Deutschen seit Langem das normale Wort für den Überschlag nach vorn, also die Rolle mit Schwung. Der erste Teil hängt mit purzeln zusammen. Das Baum darin ist historisch alt mitverwachsen und meint hier keinen echten Baum im Park, sondern gehört einfach fest zur überlieferten Wortform.

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