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Was es bedeutet

Das ist der fiese, kalte Schweiß, der nicht vom Rennen kommt, sondern wenn Kopf und Bauch Alarm schlagen. Du stehst still, aber der Rücken wird nass und die Hände werden glitschig. Passiert gern vor Prüfungen, beim Vorstellungsgespräch oder wenn du bei den Schwiegereltern geschniegelt sitzen sollst. Der Körper funkt dann gnadenlos: Panik ist online.

Verwendungsbeispiele

"Vor dem Vorstellungsgespräch war ich geschniegelt, nach fünf Minuten Smalltalk komplett im Angstschweiß. Der Chef so: Alles gut? Ich so: Klar. Hemd so: Nein, Bruder, gar nicht."
"Kurz vor der Prüfung brach mir der Angstschweiß aus, obwohl ich vorbereitet war."
"Beim Gedanken an die Rede vor allen stand ihm schon der Angstschweiß auf der Stirn."
"Als mein Name für die Präsentation aufgerufen wurde, hatte ich sofort Angstschweiß deluxe. Laptop okay, ich innerlich Waschmaschine."
"Schon beim Gedanken an die Nachricht von meiner Vermieterin krieg ich Angstschweiß in 4D. Bestimmt wieder irgend so ein Brief mit Drama."
Tonfall
Witzig Übertrieben

Woher es kommt

Das Wort ist eine ganz normale Zusammensetzung aus Angst und Schweiß. Gemeint ist nicht Sportschweiß, sondern der kalte, nervöse Schweiß, der bei Stress, Panik oder Prüfungsdruck kommt. Das steckt schon länger fest im Alltagsdeutsch und wird genauso wörtlich verstanden, wie es klingt.

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