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Was es bedeutet

Ein Absacker ist das Getränk ganz zum Schluss, also das eine Ding, das man noch nimmt, bevor man wirklich nach Hause wackelt. Klingt nach Runterkommen, ist aber oft bloß die elegante Ausrede für noch bisschen Bleiben. Der Plan sagt letzter Drink, die Realität bestellt meistens direkt Gesellschaft dazu.

Verwendungsbeispiele

"Noch’n Absacker, nur ganz fix, sagt Timo und hat schon zwei Kurze bestellt. Ich so: danach echt Heimweg. Drei Absacker später diskutieren wir am Kiosk über Existenzkrisen und Pfandbons."
"Nach dem Konzert in der Elbphilharmonie sind wir noch zu einem Absacker an die St. Pauli Landungsbrücken gegangen, ein Astra für jeden, drei Stunden Gespräch über das Programm und ich war erst um zwei Uhr morgens im Hotel zurück."
"Mein Schwager besteht beim Familienbesuch immer auf einem Absacker im Garten, holt eine Flasche Schnaps von der Tankstelle, und am Sonntagmorgen sind wir alle mit Kopfschmerzen am Frühstückstisch ohne dass jemand zugeben will, wer angefangen hat."
"Komm, einen Absacker noch, dann ist hier wirklich Zapfenstreich. Zehn Minuten später stehen wir wieder in der Küche und irgendwer macht noch Musik an."
"Bei uns heißt Absacker eigentlich Ende, aber jeder weiß, dass das nur die höfliche Tarnkappe für noch ein Bierchen ist."
Tonfall
Ironisch Ausgelassen

Woher es kommt

"Absacker" kommt vom Verb "absacken". Das meint ursprünglich absinken oder zusammensacken. Im Kneipen- und Alltagsdeutsch wurde daraus der letzte Drink vor dem Aufbruch nach Hause. Der Witz steckt schon im Wort, weil dieser angeblich letzte Schluck oft eher der Türsteher für noch eine weitere Runde ist.

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