Was es bedeutet
Spöttischer Ausdruck für einen Mann, der zu Hause unter dem Pantoffel steht und sich von Partnerin oder Familie brav herumkommandieren lässt. Am Stammtisch noch breitbeinig, aber bei einem Anruf wird er sofort handzahm und fragt nach Erlaubnis. Kommt von der Redewendung unter dem Pantoffel stehen, klingt leicht nach Opa, trifft aber immer noch.
Verwendungsbeispiele
"In der Kneipe kündigt er groß die nächste Runde an. Handy klingelt, er flüstert: Kann ich noch bleiben? Alle grölen: Na klar, Pantoffelheld."
"Zu Hause bestimmt seine Frau alles, der Pantoffelheld traut sich nicht mal die Wandfarbe auszusuchen."
"Beim Stammtisch macht er den starken Mann, aber daheim ist er der klassische Pantoffelheld."
"Sobald seine Freundin schreibt, klappt beim Pantoffelhelden der große Macker-Modus zusammen wie'n Campingstuhl."
"Er wollte erst mit auf Tour, dann kam der Kontrollanruf von daheim und zack, der Pantoffelheld war weg vom Fenster."
Woher es kommt
Das Wort ist schon länger im Deutschen unterwegs und hängt an der Redewendung unter dem Pantoffel stehen. Der Pantoffel steht dabei als Bild fürs häusliche Regiment. Pantoffelheld macht sich dann extra lustig, weil heldenhaft klingt, der Typ aber eben nicht groß auftritt, sondern daheim klein beigibt.
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