Was es bedeutet
Wörtlich einer, der alles besser weiß, oder zumindest glaubt es zu wissen. Der Besserwisser hat zu jedem Thema eine Belehrung parat und korrigiert auch dann, wenn keiner gefragt hat. Etwas weniger derb als der Klugscheißer, aber genauso anstrengend am Mittagstisch und in jeder Diskussion.
Verwendungsbeispiele
"Mit dem Besserwisser im Team wird jede Sitzung doppelt so lang, weil er zu allem noch eine Fußnote hat."
"Im Familienurlaub haben wir den Besserwisser ans Steuer gelassen und am Abend nicht mehr miteinander geredet."
"Jede Diskussion mit dem Besserwisser endet damit, dass man ihm Recht gibt, nur damit endlich Ruhe ist."
"Boah, frag den Besserwisser bloß nicht nach einer Wegbeschreibung, dann kriegst du noch ein Referat über Stadtplanung dazu."
"Kaum sagt einer was Halbrichtiges, springt der Besserwisser aus der Ecke und poliert sein Ego mit Korrekturen."
Etwas zu sagen?
Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.
Woher es kommt
Besserwisser ist im Deutschen seit dem 18. Jahrhundert belegt. Das Wort ist ziemlich durchsichtig gebaut aus besser und wissen und meinte schon früh jemanden, der sich anderen überlegen gibt, weil er angeblich mehr weiß. Darum klebt es bis heute so sauber im Alltag und funktioniert sofort als kleiner Genervt-Stempel.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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