Was es bedeutet
Wörtlich einer, der alles besser weiß, oder zumindest glaubt es zu wissen. Der Besserwisser hat zu jedem Thema eine Belehrung parat und korrigiert auch dann, wenn keiner gefragt hat. Etwas weniger derb als der Klugscheißer, aber genauso anstrengend am Mittagstisch und in jeder Diskussion.
Verwendungsbeispiele
"Mit dem Besserwisser im Team wird jede Sitzung doppelt so lang, weil er zu allem noch eine Fußnote hat."
"Im Familienurlaub haben wir den Besserwisser ans Steuer gelassen und am Abend nicht mehr miteinander geredet."
"Jede Diskussion mit dem Besserwisser endet damit, dass man ihm Recht gibt, nur damit endlich Ruhe ist."
Woher es kommt
Eine glasklare Kompositbildung aus besser und wissen, dokumentiert schon im achtzehnten Jahrhundert. Der Besserwisser ist seit jeher der nervige Onkel der deutschen Sprache, der den anderen ungebeten korrigiert. International hat sich das Wort sogar exportiert, im Englischen läuft es als besserwisser durch die Lehnwörterlisten, weil keine andere Sprache es so trocken auf den Punkt bringt.
Andere Arten, es zu sagen
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