Was es bedeutet
Schlafmütze sagt man zu Leuten, die morgens oder generell einfach ewig brauchen, bis der Motor anspringt. Gemeint ist das nicht böse, eher liebevoll genervt, wie ein kleiner Stups: Du bist verpeilt, träge, noch halb im Traum. Passt zu Freund:innen, WG-Mitbewohnern oder Kolleg:innen, wenn der Wecker schon dreimal gebrüllt hat und trotzdem nix passiert.
Verwendungsbeispiele
"Komm schon, du Schlafmütze, wir wollten um acht los. Du sitzt seit zehn Minuten im Bademantel und starrst nur den Toaster an."
"Komm aus dem Bett, du Schlafmuetze, der halbe Tag ist schon rum."
"Ey, du Schlafmütze, wir stehen hier seit fünf Minuten an der Tür und du suchst immer noch deinen zweiten Socken."
"Unsere kleine Schlafmütze braucht morgens erst einen Kaffee und drei ruhige Minuten, bevor überhaupt ein Satz aus ihr rausfällt."
"Na, du Schlafmütze, wir sind fertig angezogen und du suchst immer noch mit Kissenblick nach deiner Zahnbürste."
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Woher es kommt
Das Wort kommt von der Schlafmütze, also der Mütze, die man früher nachts im Bett getragen hat. Schon seit langer Zeit wird das im Deutschen übertragen für Leute benutzt, die wirken, als wären sie noch halb im Traum unterwegs. Meist ist das eher ein neckischer Stubser als eine harte Beleidigung.
Andere Arten, es zu sagen
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