Was es bedeutet
Klönschnack ist ein gemütliches Pläuschchen, bei dem man einfach schnackt, ohne Ziel, aber mit guter Laune. Kommt aus dem Niederdeutschen: klönen heißt reden, Schnack ist lockerer Smalltalk. Man schaut nur kurz rein, sagt Moin, stellt Kaffee auf den Tisch und merkt plötzlich, dass der Nachmittag weg ist. Nützt nix, tut aber gut.
Verwendungsbeispiele
"Moin, ich wollt nur fix Klönschnack machen. Zack, sitzt man mit Kaffee und Franzbrötchen am Küchentisch und sabbelt übers Wetter und die Fähre."
"Beim Bäcker hält Frau Petersen jeden Morgen einen kleinen Klönschnack, da dauert ein Brötchenkauf schon mal zwanzig Minuten."
"Nach dem Deichspaziergang gab es Tee und einen langen Klönschnack über die alten Zeiten im Dorf."
"Komm rein auf'n Klönschnack, ich mach nur eben den Kaffee klar und dann verquatschen wir uns gepflegt bis es draußen schon wieder dunkel ist."
"Eigentlich wollte er nur Moin sagen, jetzt hängt er seit einer Stunde beim Klönschnack mit den Nachbarn vorm Haus fest."
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Woher es kommt
Klönschnack stammt aus dem Niederdeutschen. Klönen heißt gemütlich plaudern, Schnack meint lockeres Gerede oder ein Schwätzchen. Vor allem im Norden ist das Wort fest verankert und beschreibt genau dieses entspannte, oft leicht ausufernde Unterhalten ohne großes Ziel, gern bei Kaffee, am Gartenzaun oder einfach zwischen Tür und Angel.
Andere Arten, es zu sagen
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