Was es bedeutet
Ein gemütliches, unbeschwertes Gespräch, ein Schwätzchen ohne Druck und ohne Tagesordnung. Man trifft sich auf einen Plausch, klönt über dies und das und genießt einfach die Gesellschaft. Verwandt mit plaudern, hat der Plausch immer etwas Warmes und Geselliges, das die Zeit wie im Flug vergehen lässt.
Verwendungsbeispiele
"Aus dem kurzen Hallo im Treppenhaus wurde ein einstündiger Plausch über Urlaub, Kinder und das Wetter."
"Aus dem kurzen Plausch am Gartenzaun wurde wie immer eine Stunde, am Ende wussten wir alles über die neuen Nachbarn."
"Nach dem Meeting noch ein kleiner Plausch an der Kaffeemaschine, da erfährt man oft mehr als in der ganzen Besprechung."
"Komm, wir setzen uns noch kurz raus auf die Bank, für einen kleinen Plausch ist immer Zeit."
"Eigentlich wollt ich nur Milch holen, dann stand ich mit der Nachbarin im Laden und wir waren voll im Plausch."
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Woher es kommt
Plausch ist im Deutschen seit dem 19. Jahrhundert belegt und hängt mit plauschen zusammen, also locker plaudern. Das Wort war und ist vor allem im süddeutschen und österreichischen Raum zuhause, hat sich aber längst breiter ausgebreitet. Schon klanglich steckt da dieses weiche, gemütliche Miteinander drin.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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