Was es bedeutet
Gemeint ist schlicht der Mund, oft aber derb als Fresse benutzt, wenn jemand nervt, frech wird oder dauernd gscheit daherredet. Halt die Goschn ist die Holzhammer-Version von Sei still und kommt mit ordentlich Grant daher. Hörst du in Bayern genauso wie in Wien, gern im Wirtshaus, auf der Straße oder mitten im Streit.
Verwendungsbeispiele
"Im Wirtshaus labert der Andi seit zehn Minuten über sein neues E-Bike. Da dreht sich da Opa um und sagt: Halt die Goschn, i will mei Schnitzel in Ruah essen."
"Jetzt halt mal die Goschn, ich versuch dem Schiedsrichter zuzuhören, bevor ich mein Urteil fälle."
"Die hat vielleicht eine Goschn, die redet den ganzen Stammtisch in Grund und Boden."
"Wenn da Sepp beim Kartln wieder jeden Zug kommentiert, sagt irgendwann einer: Jetzt mach endlich die Goschn zua und spiel."
"Der Bua hat vielleicht a Goschn, legt sich mit jedem an und wundert sich dann, wenn's zurückscheppert."
Etwas zu sagen?
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Woher es kommt
Goschn ist die bairisch-österreichische Dialektform zu Gosche, also Mund oder Maul. Das Wort gehört schon lange ins süddeutsche und österreichische Sprachfeld und taucht dort als derbe, oft spöttische Bezeichnung für den Mund auf. Je nach Ton kann’s bloß rustikal klingen oder richtig als Ansage knallen.
Andere Arten, es zu sagen
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