Was es bedeutet
Hibbelig heißt: jemand ist unruhig, aufgedreht und kann gerade kaum stillsitzen. Da wippt das Bein, die Finger trommeln los und der Blick springt dauernd zur Uhr oder aufs Handy. Sagt man oft bei Vorfreude, Nervosität oder gespannter Erwartung. Klingt eher lieb und augenzwinkernd als hart oder abwertend.
Verwendungsbeispiele
"Der Kleine ist so hibbelig heute, der hüpft durch die ganze Wohnung. Kein Wunder, morgen ist Geburtstag und er weiß, dass das neue Fahrrad im Keller steht."
"Vor der Prüfung war ich so hibbelig, dass ich dreimal kontrolliert habe, ob der Stift überhaupt schreibt."
"Der Hund wird ganz hibbelig, sobald die Leine auch nur in der Nähe raschelt."
"Ich war den ganzen Vormittag hibbelig, weil die Zusage kommen sollte und jedes Mail-Pling direkt Herzkarussell gemacht hat."
"Sitz doch mal kurz still. Du bist heute so hibbelig, als hättest du drei Espressi und null Geduld im Tank."
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Woher es kommt
Hibbelig gehört zu hibbeln, also zappeln und nicht ruhig bleiben. Das Wort ist vor allem im norddeutschen Raum zu Hause und hat sich dann breiter im Deutschen verteilt. Schon der Klang wirkt nervös und wuselig, deshalb passt es ziemlich direkt zu dieser kleinen inneren Unruhe mit Dauerwackelenergie.
Andere Arten, es zu sagen
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