Was es bedeutet
Heißt so viel wie unnötiger Aufwand, Ausreden oder albernes Herumgeeier, das nur Zeit frisst. Oft als Ansage: Keine Fisimatenten, wenn jemand endlich loslegen soll und nicht noch zehn Extrawürste braucht. Klingt leicht altmodisch, passt aber immer, wenn jemand rumdruckst statt einfach zu machen. Kommt gern aus dem Mund von Eltern, Chefs oder genervten Freunden und stoppt jede Diskussion auf der Stelle.
Verwendungsbeispiele
"Keine Fisimatenten, wir müssen zur Bahn. Du suchst zum dritten Mal den Schlüssel, obwohl er die ganze Zeit in deiner Hand steckt."
"Mach keine Fisimatenten und unterschreib endlich das Formular."
"Jetzt mach mal keine Fisimatenten und komm mit, sonst ist der Laden gleich zu."
"Für so einen kleinen Termin brauchst du echt keine Fisimatenten zu veranstalten."
"Kannst du bitte einfach die Mail rausschicken und keine Fisimatenten machen?"
Etwas zu sagen?
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Woher es kommt
Die Herkunft ist legendär umstritten, oft scherzhaft auf das französische „visitez ma tente" zurückgeführt. Fisimatenten sind jedenfalls unnötige Umstände, Ausflüchte und Mätzchen: „Mach keine Fisimatenten" heißt schlicht, lass die Sperenzchen und komm endlich zur Sache.
Andere Arten, es zu sagen
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