Was es bedeutet
Ein eingebildeter, arroganter Typ, oft jung und aus besserem Hause. Der Schnösel trägt den Kaschmirschal lässig über der Schulter, bestellt im Café den teuersten Wein und guckt alle an, als wären sie unter seinem Niveau. Kann auch für Institutionen gelten: eine Schnösel-Uni, ein Schnösel-Viertel. Immer ein bisschen Naserümpfen dabei.
Verwendungsbeispiele
"So ein Schnösel, der hat beim Italiener den Wein zurückgehen lassen, weil er angeblich zu warm war. Dabei hat er den billigsten auf der Karte bestellt."
"Der Schnösel parkte quer über zwei Plätze und tat so, als gehörte ihm der ganze Parkplatz."
"Kaum hat er den Titel, läuft der Schnösel durchs Büro, als würde er uns einen Gefallen tun."
"Vor dem Club stand so ein Schnösel im Leinenhemd und hat den Türsteher behandelt, als wär das hier sein Familienbesitz."
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Woher es kommt
Schnösel ist im Deutschen schon länger als Spottwort für einen geschniegelt-arroganten Besserwisser unterwegs. Das Wort hängt historisch mit Nase und Schnauze zusammen und meinte früher eher einen rotznasigen, vorlauten Bengel. Später kippte es Richtung geschniegelt, geschniegelt wichtig und sozial von oben herab.
Andere Arten, es zu sagen
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