Was es bedeutet
Bonze ist ein abfälliges Wort für jemanden mit viel Kohle und noch mehr Lust, das rauszuhängen. Passt auf reiche Angeber, macht aber auch bei mächtigen Funktionären Sinn, Stichwort Parteibonze. Ursprünglich kam das Wort über europäische Sprachen aus dem Japanischen und meinte mal einen buddhistischen Mönch. Heute klingt’s eher nach dicker Karre, goldener Uhr und wenig Bodenhaftung.
Verwendungsbeispiele
"Seit der neue Chef mit SUV vorfährt und beim Meeting nur von seinen Skiurlauben labert, nennen ihn alle hinterm Rücken den Bonzen."
"Der parkt seinen Bonzen-SUV mitten auf dem Radweg, typisch."
"Als Parteibonze redet er von Verzicht und fliegt selbst erster Klasse."
"Guck dir den Bonzen an, erst groß von Sparmaßnahmen reden und dann mit Chauffeur zum Empfang rollen."
"Im Kiez spielt er den lockeren Typen, aber sobald die Rechnung kommt, macht der Bonze wieder seine Wichtignummer."
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Woher es kommt
Das Wort kam über ältere europäische Formen aus dem Japanischen ins Deutsche. Im Japanischen steckte dahinter ursprünglich die Bezeichnung für einen buddhistischen Mönch. Im Deutschen hat sich die Bedeutung dann komplett verschoben und wurde zur spöttischen Keule für reiche, mächtige oder geschniegelt-überhebliche Leute, besonders auch in Parteibonze.
Andere Arten, es zu sagen
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