Was es bedeutet
Heißt: jemand benimmt sich wie ein Rüpel, also grob, rücksichtslos und ohne Anstand. Das Wort kommt vom Substantiv Rüpel und klingt nach erhobenem Zeigefinger, wird aber auch gern ironisch benutzt, wenn jemand in der Kneipe wieder zu laut, zu drängelig oder zu rotzig ist. Beschreibt meist das Verhalten, nicht gleich die ganze Person.
Verwendungsbeispiele
"Im Bus schiebt er alle weg, knallt den Rucksack auf den Sitz und motzt den Fahrer an, total rüpelhaft und kein bisschen peinlich berührt."
"Der Typ hat sich richtig rüpelhaft benommen, ist einfach vorgedrängelt und hat die alte Dame fast umgerannt, ohne sich zu entschuldigen."
"Muss man bei euch echt so rüpelhaft sein, um bedient zu werden? Ein bisschen Höflichkeit täte allen gut."
"Boah, wie der am Kiosk reingebrettert ist und alle angepampt hat, das war schon hart rüpelhaft."
"Kannst du mal einen Gang runterschalten? Du musst hier nicht so rüpelhaft durchs Abteil walzen."
Etwas zu sagen?
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Woher es kommt
Rüpelhaft hängt direkt an Rüpel. Rüpel war früher mal ein Personenname, nämlich eine Nebenform von Ruprecht, und ist dann mit den Jahrhunderten zum Schimpfwort für einen groben Flegel geworden. Rüpelhaft meint deshalb kein kleines Versehen, sondern Benehmen mit Ellbogen, Kante und null feinem Gespür.
Andere Arten, es zu sagen
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