Was es bedeutet
Warm, weich und so behaglich, dass man sich am liebsten hineinkuscheln möchte. Eine kuschelige Decke, ein kuscheliges Café, ein kuscheliger Winterabend zu zweit: alles, was zum Einigeln und Wohlfühlen einlädt. Von kuscheln, dem zärtlichen Sich-Anschmiegen, kommt diese rundum gemütliche Wärme.
Verwendungsbeispiele
"Bei dem Schmuddelwetter machen wir es uns kuschelig auf dem Sofa, mit dicken Socken und einer Kanne Kakao."
"Bei dem Regen machen wir es uns mit Tee und Decke kuschelig auf dem Sofa."
"Das neue Café ist klein, aber super kuschelig, man will gar nicht mehr gehen."
"Boah, dein neuer Hoodie ist ja richtig kuschelig, den würd ich direkt nicht mehr ausziehen."
"Lass heute keinen Stress machen, wir bleiben daheim und machen's uns schön kuschelig."
Woher es kommt
Kuschelig ist eine Ableitung von kuscheln plus dem Adjektiv-Suffix -ig. Das Wort ist im Deutschen schon lange ganz durchsichtig gebaut und meint erst mal etwas, das zum Kuscheln taugt. Später wurde es breiter für Räume, Klamotten oder ganze Stimmungen, wenn sich alles warm, weich und geborgen anfühlt.