Was es bedeutet
Heimelig heisst: so gemütlich, dass du automatisch einen Gang runterschaltest. Decke, warmes Licht, Holzgeruch und das Gefühl, grad richtig zu sein, wie dehei halt. Sagt me über Wohnige, Beize oder Abig, wo alles passt und niemer Stress macht. Und praktisch zum Merke: heimelig isch genau s’Gegenteil vo unheimlich, also ohne Grusel, nur Herz-Wärmi.
Verwendungsbeispiele
"Biim Sämi bränned Kerze, dr Holzofe chnistert, und mir händ Tee und Guetzli. Es isch so heimelig, mir versumpfed uf em Sofa und wänd nüm use."
"Bei Kerzenlicht und einer Decke wird selbst die kleinste Wohnung richtig heimelig."
"Das alte Café an der Ecke ist so heimelig, dass man nach dem Kaffee gar nicht mehr raus will."
"Chum ine, hock di ane, s'isch grad mega heimelig da drin mit em warme Liecht und em feine Znachtgruch."
"Die kleine Bar war null schick geschniegelt, aber so heimelig, dass wir am Ende viel länger geblieben sind als geplant."
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Woher es kommt
Heimelig ist im Deutschen und besonders im Schweizerdeutschen ein altes Wort aus derselben Familie wie Heim und Heimat. Gemeint war ursprünglich das, was zum Zuhause gehört oder sich nach Zuhause anfühlt. Darum steckt bis heute genau dieses warme Drinsein-Gefühl im Wort, ganz ohne Grusel und mit maximaler Wohlfühlseele.
Andere Arten, es zu sagen
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